Momänt verfliege

Weisch nid, wie guet dass mir’s hän?

Aber dis Hirni dänkt hüffig s schlimmscht mögliche Änd

D Zit vom Säbelzahntiger isch lang scho vrbi

Sag goht dir das nid in di Chopf


Uf dere Wält lauft grad einiges schief

Si chriege in Länder won i kum weiss wo si sin

Au s Klima dreiht dure d Debatte lauft heiss

Aber sag gsehsch du wirklich nur das


S’git so vil wo im Läbe nid klappt

Gheisch uf d Schnure und stohsch wieder uf

Probiersch eifach witer und glaubsch ganz fescht dra

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Momänt verfliege - si verschwinde und chömme nüm zrugg

Si sin wäg wenn du nid uf si luegsch

Bhalt di guete Gedanke nur sie gän dir Halt

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Du saisch du gseh doch was alles falsch lauJ

Aber merksch du au was guet klappt ganz unkompliziert.

Ä frohs Lächele vom Nochbr ä Spaziergang im Wald

Wenn du dra blibsch findsch frohi Momänt


Mit Fründe rede – nid nur über s'Leid

S git vil mehr als nur Sport und s öd Färnsehprogramm

Zäme lache und träume scho das git uns Halt

Und ei Sinn vom Läbe lit in dene Momänt


S’git so vil wo im Läbe nid klappt

Gheisch uf d Schnure und stohsch wieder uf

Probiersch eifach witer und glaubsch ganz fescht dra

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Momänt verfliege - si verschwinde und chömme nüm zrugg

Si sin wäg wenn du nid uf si luegsch

Bhalt di guete Gedanke nur sie gän dir Halt

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Ä Monschter macht sich breit in dim Chopf,

Bim Läse vo dr Zitig weisch nüm, was no stimmt.

Wenn d’Maschine d’Seel vom Mensch übernimmt

müen mr zeige wär mir wirklich sin!


Uf dr Wält gits Sorgä, Zwiefel und Not

Du frogsch di vil sälber, wo di Wäg anegoht

Mach SchriM für SchriM und glaub witer dra,

Träum di Traum witer, nur so wird er wohr


S’git so vil wo im Läbe nid klappt

Gheisch uf d Schnure und stohsch wieder uf

Probiersch eifach witer und glaubsch ganz fescht dra

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Momänt verfliege - si verschwinde und chömme nüm zrugg

Si sin wäg wenn du nid uf si luegsch

Bhalt di guete Gedanke nur sie gän dir Halt

Und irgendwenn chunnt di Momänt


Es bruucht nid viel fürs chleini Glück

D Wärmi vom Cheminée, ä feins Buech in dr Hand

Ä Gfühl, wo di sanft umarmt und hebt

Dr Momänt dehnt sich – und du bisch bi dir

Dr Momänt dehnt sich – und du bisch bi dir

Dr Momänt dehnt sich – und du bisch bi dir


Bruno Blunschi - Juli 2025